H_Transfette

Voll (Trans-)fett?

Nicht bei Moin!

Croissants, Waffeln, Donuts, Kekse… alles so lecker! Und alles so voller ungesunder Fette? 

Beim Thema Transfette geht es meist um Fast Food und Fertiggerichte, aber tatsächlich stecken auch in vielen Backwaren ungesunde Mengen an gehärteten Fetten, zum Beispiel aus Palmöl. Unsere Produktion ist seit der Umstellung auf Sheabutter-basierte Margarine komplett palmölfrei (mehr Infos dazu findest du hier: Shea statt Palm). Andere Fette, die wir verarbeiten sind Butter, Oliven- und Sonnenblumenöl – und wir können euch sagen, dass ihr euch bei unseren Backwerken keine Sorgen um Transfettsäuren machen müsst.

Sie entstehen bei der industriellen Erhitzung und Härtung von Pflanzenölen. Für Lebensmittelhersteller ist dieser Prozess deshalb vorteilhaft, weil er Produkte streichfähig, cremiger und haltbarer macht. Gleichzeitig entstehen jedoch Anordnungen von Doppelbindungen in den Fettsäuren, die dann Grund für verstopfte Blutgefäße und einen zu hohen Cholesterinspiegel sein können. Mögliche Folgen sind Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – letzteres ist laut der Europäischen Kommission sogar die häufigste Todesursache bei uns in der EU. (https://ec.europa.eu/gesundheitsstatistik).

Aber auch Diabetes (Diabetes mellitus) ist ein verbreitetes Krankheitsbild, das u.a. auf den Konsum von ungesunden Fetten zurückzuführen ist. Deshalb soll am 02. April 2021 eine neue Verordnung der EU-Kommission in Kraft treten, die eine verbindliche Obergrenze für industriell hergestellte Transfettsäuren in Lebensmitteln festlegt: Dieser Höchstwert liegt bei 2 g pro 100 g Fett. 

Die Dänen sind hier schon ein paar Schritte weiter. Bereits 2003 beschloss Dänemark als erstes Land weltweit, den Anteil von Transfetten in allen Lebensmitteln auf höchstens zwei Prozent zu begrenzen. Inzwischen folgen auch andere EU-Länder diesem Vorbild, was laut der WHO (World Health Organization) "erheblichen gesundheitlichen Nutzen" mit sich bringt. (http://www.euro.who.int/de/europe-leads-the-world-in-eliminating-trans-fats).

Dass es von Vorteil ist, sich bewusst zu ernähren und auf gesunde Lebensmittel zu achten, steht außer Frage. Dafür muss man auch nicht auf irgendein Gesetz warten. Man muss nur zwischen gesunden und ungesunden Produkten unterscheiden. Und Fett an sich ist ja nichts Schlechtes. Unser Körper braucht Fett sogar, um wichtige Vitamine aufnehmen zu können. Außerdem dient es als Energielieferant und auch als Schutzmantel für unsere Organe. Zum Beispiel Lein-, Raps-, Distel-  und natives Olivenöl sind durchaus gut für uns. Und als kleine Faustregel beim Garen oder Braten gilt: Immer frisches, hitzebeständiges Öl nehmen und es nicht zur Rauchbildung kommen lassen.

Ebenso wissen wir, dass sich Stress und Angst negativ auf unser Immunsystem auswirken. Körper und Geist sind nun einmal mit einander verbunden und daher ist unser Wohlbefinden von vielerlei Faktoren abhängig. Auch Genuss und Lebensfreude tragen in hohem Maße zu unserer Gesundheit bei!

Was die neuen EU-Richtlinien angeht, sind wir informiert und können euch versichern, dass bei uns "alles in Butter" ist. Die Transfett-Werte unserer Backwerke liegen weit unter 2 g pro 100 g Fett. Und das auch ohne ein entsprechendes Gesetz dazu. Denn bei Moin machen wir seit jeher gutes Essen mit dem Anspruch, die Menschen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu nähren.

Also, lasst euch nicht verrückt machen, sondern Gutes gut schmecken.


 Bilder von Hauke Heesch

Veröffentlicht 
am 18. Juli 2019
von Natascha Solis

Schlagwörter

Genuss | Vertrauen | Zukunft | Verantwortung | Souverän